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Ziviler Ungehorsam kann manchmal der einzige Weg zu einer Verbesserung der Situation sein. Übertreiben soll man es aber natürlich auch nicht, sonst enden solche Dinge in Lynchjustiz oder zumindest langen Prozessen.

Na egal, auf die Idee zu diesen tiefgreifenden Worten lieferte dieses Bild:

Dieses Graffiti ist ein wunderschönes Bild von witzigem (ironischem) zivilen Ungehorsam. (Ich hab das von der Seite http://www.wowthatscool.com/)

Dieses Graffiti ist ein wunderschönes Bild von witzigem (ironischem) zivilen Ungehorsam. (Ich hab das von der Seite http://www.wowthatscool.com/)

Vielleicht ist das auch der Grund für meine Katzenvorliebe, diese Tiere sind der gelebte Ungehorsam.

Zivilgesellschaft

Apropos Zivilgesellschaft: Hier ein Artikel aus dem Standard in dem über einen muslimischen Aktionstag gegen Extremismus in Deutschland stattgefunden hat, an dem 2000 Moscheen beteiligt waren. Das nenne ich einmal eine gute Tat, und möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, dass friedliche Kooperation immer besser ist, als alles andere.

Ich glaube ich bin müde, der Text ist ziemlich dahingeschluddert, vielleicht ist das aber auch etwas, was ihr mögt. Und jetzt noch Musik. Nummer 1 ist ein Lied über die Hoffnung auf verbesserte Lebensbedingungen:

Nummer 2 kommt auch aus der Zeit und handelt mehr von der traurigen Hoffnungslosigkeit misshandelter Kinder (vor allem, weil es keinen Lösungsansatz bietet). Trotzdem ein genialer Song. Man mag zwar sagen die 80er wären oberflächlich gewesen, tatsächlich wollten viele Künstler die Welt verändern:

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Morgen beginnt die Schule. Einerseits finde ich das sehr nett, weil ich dann wieder einige Jugendliche quälen kann, andererseits verabschiede ich mich nur ungern vom Dolce Vita der Ferien. Aber so ein Schuljahr ist ja nicht zu lange, verglichen mit meiner holden Gattin geht es mir einfach Super! Und ich werde jetzt nicht den Song von Lego Movie bringen, weil den hab ich schon mal hier herein gestellt.

Gute Menschen

Ich habe ja die Reihe Gute Menschen gestartet und ich will heute mit zwei Schauspielern weiter machen. Der erste ist Matt Damon. Der gute Mann ist Mitbegründer von Water.org. Eine Organisation, die sich für sauberes Wasser für alle Menschen einsetzt. Ich finde das ist neben den Bemühungen für mehr Frieden so ziemlich das wichtigste Ziel auf dieser Welt. Bedenkt man wie viele Menschen jedes Jahr an Durchfallerkrangungen oder anderen mit Wasser verbundenen Krankheiten versterben, oder chronisch erkranken, ist das tatsächlich sehr wichtig.

Und hier habe ich auch ein Video, in dem er darauf aufmerksam macht. Er verwendet dabei eine Art Piraten-Marketing, da er sich dabei dem Ice Bucket Challenge stellt:

Nummer zwei

Nummer zwei ist schon verstorben, aber der wahrscheinlich größte Stummfilmstar aller Zeiten. Charlie Chaplin stammte aus eher armen Verhältnissen und konnte sich dennoch in Hollywood durchsetzen. Er war ausgewiesener Pazifist und kritisierte in seinen Filmen den ausufernden Kapitalismus und Militarismus der 30er Jahre. Wirklich bedanken möchte ich mich bei ihm aber vor allem für sein Werk „Der große Diktator“ in dem er auf ironische Weise den Faschismus, aber auch das Militär generell aufs Korn nimmt. Der Film wäre im übrigen beinahe in den USA verboten worden, da zu diesem Zeitpunkt vor allem konservative Kräfte in Hitler eher einen Verbündeten als Feind sahen. Das sollte man in Erinnerung behalten, wenn man sich für Appeasement-Politik gegenüber machthungrigen Diktatoren und Quasi-Diktatoren stark macht. Ich denke es müssten mehr Menschen auf diese Art gegen Extremismus und Fanatismus vorgehen.

Ein ganz ein bekanntes Bild von ihm, im übrigen der Bart war nur angeklebt (das Bild hab ich aus der Wikipedia, ich glaube es ist zu alt um einen Rechteinhaber zu besitzen)

Ein ganz ein bekanntes Bild von ihm, im übrigen der Bart war nur angeklebt (das Bild hab ich aus der Wikipedia, ich glaube es ist zu alt um einen Rechteinhaber zu besitzen)

Mit diesen Worten und der Abschlußrede des Großen Diktators verabschiede ich mich aus den Ferien.

Heute fange ich einmal mit einem Video bzw. Lied an. Als ich nach meinem letzten Beitrag noch ein wenig durch Youtube gepilgert bin, konnte ich auch folgenden Beitrag finden:

Bevor ihr diesen Blog jetzt wegklickt solltet ihr wissen, dass es am Ende wieder ein Quiz mit fantastischem Preis gibt!

Politische Korrektheit

Wenn man ein wenig durch die Kommentare zu dem Lied streift, kann man dort eine interessante Diskussion verfolgen. Sie herrscht zwischen drei Menschengruppen:

  1. Die politisch Korrekten: Diese Leute werden ganz wahnsinnig ob der Bezeichnung Schwarzer Zigeuner
  2. Die rechten Recken: Diese Leute werden ganz wahnsinnig, dass man den folkloristischen Begriff Zigeuner abschaffen will
  3. Die Verklärten: Diese Leute werden ganz wahnsinnig, weil die zwei oberen nicht die Schönheit und Genialität des Liedes genießen können.

Jetzt muss ich sagen, es ist sicher nicht das beste Lied des Schweizer Kochs, aber auch nicht schlecht, somit gehöre ich vielleicht irgendwie in die dritte Gruppe. Ich will mich in weiterer Folge aber natürlich um die ersten beiden Gruppen kümmern.

Der unvergessene Vico Torriani mit Gitarre und Schmalzlocke (von der Seite http://mikiwiki.org/)

Der unvergessene Vico Torriani mit Gitarre und Schmalzlocke (von der Seite http://mikiwiki.org/)

Vor allem in Deutschland gibt es seit geraumer Zeit eine Diskussion über korrekte Sprache. So werden aus alten Kinderbüchern, die noch immer in Gebrauch sind fremdenfeindliche oder sexistische Ausdrücke entfernt. Dabei gilt es natürlich eine gewisse Gratwanderung einzuhalten, denn oft sind solche Ausdrücke explizit erwünscht. So kann ich aus den Werken Mark Twains nicht das Wort Nigger entfernen, da sonst der Sinn verloren geht. Immerhin geht es hier um die Diskriminierung eines Afroamerikaners. Andererseits hat zum Beispiel Astrid Lindgren noch zu Lebzeiten verfügt, dass Pippi Langstrumpfs Vater nicht mehr Negerkönig sein solle.

Grundsätzlich ist das eine sehr vernünftige Einstellung an die Sache heran zu gehen. Es macht einerseits Sinn, die Diskriminierungen der Vergangenheit aufzuzeigen und zu thematisieren aber andererseits Alltagsrassismen so weit wie möglich einzudämmen, quasi ein guter Mittelweg zwischen Gruppen 1 und 2.

Anschaulichkeit

Das ist alles sehr akademisch, ich versuche es hier mit einem Beispiel zu illustrieren. Wir alle kennen den Herrn Mölzer (ich werde hier sicher kein Bild von ihm publizieren). Der meint ja, es sei in Ordnung Neger zu sagen, weil es ein gutes deutsches (oder teutsches) Wort sei. Jetzt kann ich wenig mit dem Wort anfangen, aber mit Zigeuner kenne ich mich etwas aus. Was meint der Herr Mölzer, wenn er „Zigeuner“ sagt? Er sagt damit „diebisches, arbeitsscheues Gesindel, das Brunnen vergiftet und Kinder stiehlt“ (oder so ähnlich). Keine freundliche Sache so etwas zu sagen, oder? Grund genug dieses Wort zu verbannen. Wobei das bezüglich des Herrn Mölzer sowieso egal ist, weil wenn der „Roma oder Sinti“ sagt meint er auch „diebisches, arbeitsscheues Gesindel, das Brunnen vergiftet und Kinder stiehlt“.

Bei mir ist das etwas anders. Ich konnotiere (sollte einer meiner Schüler tatsächlich bis hierher gelesen haben, kann ich nur sagen, schaut euch die Bedeutung dieses Wortes in der Wiki an) das Wort Zigeuner ganz anders. Meine Großmutter meinte oft, sie sei ein halber Zigeuner, weil ihr Vater Roma oder Sinti war (aber ich glaube nicht einmal meine Oma weiß zu welcher der Volksgruppen mein Urgroßvater zählte). Ich verbinde daher mit diesem Wort Zigeuner immer so etwas wie „unbändige Lebensfreude“. Und ich denke auch Vico Torriani will das in dem Lied oben zum Ausdruck bringen (hört euch einmal den Text an, es geht um Freude, obwohl es einem schlecht geht). Im Gegensatz zum Herrn Mölzer verwende ich das Wort Zigeuner aber nicht im Alltag, weil ich nicht will, dass Menschen diese negative Konnotation der rechten Recken in meine Worte legen. Wohl ein Dilemma.

Und zum Abschluss einmal keine Musik, aber dafür ein genialer Videoclip:

Und hier noch unser heutiges Quiz: Als Preis gibt es einen Deckelöffner, der mir in die Hände gefallen ist, und so ziemlich das praktischste ist, das ich in den letzten fünfeinhalb Minuten gesehen habe. Sollte der erste Antwortende einer meiner Schüler (ja ich meine auch Schülerinnen) sein, bekommt sie (ja ich meine auch er) zusätzlich ein Mitarbeitsplus.
Die Frage: Wenn wir hier schon so viel schwarz hatten, wäre interessant zu wissen, was denn das schwarze Gold ist?

Noch mehr schwarz. Die junge Christina Ricci als Wednesday Addams (aus der http://www.cosmopolitan.co.uk/)

Noch mehr schwarz. Die junge Christina Ricci als Wednesday Addams (aus der http://www.cosmopolitan.co.uk/)

Heute nur einige Kleinigkeiten, die mir so auffallen, wenn ich durch die Welt gehe:

Vereinigte Arabische Emirate

Derzeit hängt überall Werbung der Fluglinie Emirates in Wien, die seit neuestem Flüge ins Reich der Mitte (ich meine China) anbietet. Hier die Werbung. Mit meinem eigenen Telefon aufgenommen, daher wundert Euch nicht über die schlechte Bildqualität:

Platz des Himmlischen Friedens

Werbung von Emirates für China-Reisen

Was wollen sie uns damit sagen? Buchen sie nur den Hinflug wir sorgen dann für ihren himmlischen Frieden? Haben die Marketing Menschen schon vergessen was damals am Tian’anmen Platz passierte? 1989 wurde die Demokratiebewegung in China brutal niedergeschlagen mit dem Platz des Himmlischen Friedens als Symbol dafür. An dieser Stelle ein ganz berühmtes Foto aus diesem Aufstand:

Tank Man - ein Mann gegen Panzer

Es bedarf großen Mutes, sich auf diese Art gegen ein Regime zu stellen.

Arabischer Frühling

Aber vielleicht ist es nur ein zynischer Hinweis darauf, wie die arabischen Staaten mit der eigenen Demokratiebewegung umgehen, wenn diese zu nah an sie herankommt (siehe Bahrain).

Eigene Sache

An dieser Stelle noch ein kurzer Hinweis zu einem anderen, weit interessanteren Blog als dem Meinen. Es handelt sich dabei um Tamaras verrückte Welt, die in Bildern ihre Welt beschreibt. Sie freut sich auch über Eure Kommentare.

Zum Abschluss zwei wundervolle Musiktitel, die Tamaras Welt auch beschreiben könnten (beim zweiten Song müsst ihr natürlich auf den Text achten, nicht nur auf die Bilder):

Eurovision 2012 in Baku – das Logo

Die Lieder des zweiten Semifinales sind gesungen, was bleibt davon? Vom ersten Eindruck her, war es heute sehr viel besser als vor zwei Tagen. Die Perfomances waren weniger schrill, dafür konnten beinahe alle Interpreten ihre Stimmen mit der Musik in Einklang bringen, als einzige Ausnahme möchte ich an dieser Stelle den norwegischen Beitrag nennen, der sich dem melodiösen Gehör versuchte zu entziehen. Hier auch gleich dieser Beitrag:

Boykott des Contests

Interessant ist ja auch, wie die Welt mit Aserbeidschan und dem Song Contest umgeht. So habe ich auf Facebook eine Seite gefunden, die sich um einen Boykott des ESC dreht. Interessanterweise stört es die Gruppengründer, dass in Aserbeidschan Straßenhunde getötet wurden, damit der ESC hübscher wird.

Tja so Hunde sind arm, das gebe ich zu, aber vielleicht sollte an dieser Stelle erwähnt werden, dass Aserbeidschan eigentlich nur eine Pseudodemokratie unter dem „Präsidenten“ Ilham Alijew ist. Die Opposition wird seit Jahren unterdrückt und vor dem Song Contest wurden Häuser zerstört und etwa 60.000 Menschen vertrieben, um Platz für den ESC zu schaffen.

Ich denke, das wären weit bessere Gründe zum Boykottaufruf gewesen, aber was weiß denn schon der kleine Rene.

The Show must go on

Nach diesen moralischen Worten muss ich sagen, dass dieser norwegische Beitrag von oben tatsächlich ins Finale gekommen ist, während wirklich gute Beiträge, allen voran der slowenische Song (mein liebstes Lied in diesem Semifinale), kläglich scheiterten.

Um noch ein etwas besseres Lied zu hören, habe ich hier noch den Top-Favoriten des ESC, nämlich Schweden (ja die haben es geschafft). Der Song ist eingängig, aber ich mag die Stimme von Loreen nicht sonderlich:

Wer ist weiter?

Die zehn Finalisten des zweiten Semifinales:
Norwegen Wie gesagt eigentlich eine Frechheit, dass die weiter sind.
Lithauen Blinde Liebe, Kein perfektes Lied aber durchaus charmant.
Estland Vielleicht ist das weiter, weil die Zuschauer meinten, dass auch das langweiligste Lied durch soll.
Bosnien nette Ballade
Serbien Die Serben machen immer mit ziemlich Erfolg auf Ethno, auch dieser Song ist sehr gut.
Ukraine Die Trompeten aus Kiew dürfen auch ins Finale.
Makedonien Der letzte Balkanbeitrag ist mir nicht in Erinnerung geblieben, kann also nicht so gut sein, ist aber wahrscheinlich auch nicht katastrophal.
Schweden Die Favoritin
Malta Diesmal ein ziemlich enttäuschendes Lied, aber der 08/15 Pop hat sich schon mit Rumänien und Island im ersten Semifinale durchgesetzt.
Türkei Die werden ziemlich hoch gelobt in der Community, ich finde aber die Stimme von Can Bonomo ziemlich schwächelnd. Und um das zu untermauern kommt dieser Beitrag auch noch:

Bis Samstag und viel Spass

Ich habe doch letztens erzählt, dass eine meiner Lieblingssites das Spektrum der Wissenschaft, ist. Jetzt hatte ich wieder einen gewaltig genialen. Frederick Bonato und Kollegen vom Saint Peters College in New Jersey untersuchten einen bösartigen Teppich, der seinen Besitzern Kopfschmerzen und Übelkeit verursachte.

Tatsächlich erzeugte der Teppich auch bei 22 Studenten Symptome, die in einem Test als Seekrankheit diagnostiziert wurden. Damit konnte bewiesen werden, das allein eine optische Täuschung dazu führen kann, sich übel zu fühlen, bisher gab es nur den klassischen Fall, Körper bewegt sich, obwohl er denkt er steht still oder den semi-klassischen Körper ist in Ruhe, aber ein betrachtetes Bild bewegt sich. Unser Körper versucht also mit allen Mitteln uns vom Meer fernzuhalten. Hier im übrigen das Bild des üblen Teppichs:

Quelle: Bonato et al., Perception 40, S. 493 - 496, 2011

Quelle: Bonato et al., Perception 40, S. 493 - 496, 2011

Schiffe und andere Unwegsamkeiten

Womit wir bei dem Thema Schiffe sind. Eigentlich wollte ich über etwas sinnvolles wie Gleichberechtigung oder Bildung schreiben, aber das von mir häufig konsumierte ARD-Morgenmagazin hat in den letzten Tagen immer wieder, mit einer ziemlichen Penetranz, zum Thema Costa Concordia (passt zu meinem Titel) berichtet.

Hier einige Gedanken von mir: Auf der Costa Concordia sind bisher knapp unter 30 Menschen tot geborgen worden. Ein ziemlich sinnloser und trauriger Verlust. Dennoch stellt sich mir die Frage, warum hören wir über dieses Kreuzfahrtschiff so viel, über verschwundene Flüchtlinge im Mittelmeer aber hören wir praktisch nie etwas.

Laut UNHCR (hier der Artikel) sind letztes Jahr mehr als 1500 Menschen bei der Flucht aus Afrika ums Leben gekommen. Ich möchte an dieser Stelle die Möglichkeit nutzen auch diesen Menschen zu gedenken. Menschen die oft alles, was sie besaßen dafür hergaben, damit ihre Kinder oder ihr Ehemann nach Europa zu kommen. Oft in der falschen Hoffnung hier bei uns könnten sie zumindest genug verdienen, dass die zu Hause Gebliebenen ein menschenwürdiges Leben führen können. Natürlich wissen wir, dass das praktisch nie funktioniert, die in Europa oder auf dem Meer aufgegriffen, werden fast vollständig wieder zurück geschickt.

Um den Artikel aber etwas versöhnlicher zu beenden. Kauft Euch weiß-schwarz karierte Teppiche. Sie sind billiger als eine Kreuzfahrt, und sie bringen einem sogar zum Kotzen.

Ich war jetzt eine Weile offline, wie Ihr hoffentlich alle mit Schaudern bemerkt habt, werde aber versuchen wieder zu einem regelmässigen einmal pro Woche was hier reinstellen übergehen. Die Angelobung des Bundespräsidenten habe ich gefliessentlich ignoriert, weil ich nicht einmal eine Einladung erhalten habe, obgleich ich diesem Schauspiel auch dann ferngeblieben wäre, man muss seiner Niederlage ja nicht auch noch entgegentreten. Ich war noch nicht einmal am Life Ball obwohl der sicher toll gewesen wäre (wenn man davon absieht, dass ich Veranstaltungen bevorzuge, wo ich selbst besonders auffalle, was beim Life Ball sicher nicht der Fall ist) Dafür hab ich aber ein Foto vom Life Act aus der eigenen Presseabteilung der LifeBall Organisation (also es ist verständlich dass auch andere Fotografen dort waren, weil die Auswahl ist leider nicht berauschend:

Empfang im Rathaus (© Life Ball/Berhard Fritsch)

Internationale Aids Konferenz 2010

Egal, der eigentliche Grund für diesen Eintrag ist die AIDS 2010, die gerade in Wien stattfindet. Hier das Banner, damit noch mehr Bilder hier sind:

Im Global Village hab ich heute eine geniale Vorstellung von River Huston sehen dürfen, die auf ausgesprochen komische Art und Weise aus ihrem Leben und Erfahrungen berichtete als Vortragende zum Thema Sex, Alkohol und HIV und als HIV positiver Mensch. Und weil ich lieb bin hab ich auch einen Ausschnitt aus dem Programm gefunden:
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3962770&server=vimeo.com&show_title=1&show_byline=1&show_portrait=0&color=&fullscreen=1

How To Put A Condom On With Your Mouth from River Huston on Vimeo.

Für diese Art der Demonstration ein Kondom anzulegen, ist sie auch schon mal kurz im Gefängnis gewesen. Ausserdem seit versichert, dies ist nicht der von der Aids Hilfe Wien empfohlene Weg!

Menschenrechtsmarsch

Der eigentliche Grund warum ich hier jetzt endlich wieder was zum Besten gebe ist aber natürlich der morgige Human Rights March ab 18.30 von der Uni Wien (U2 Schottentor und dann rauf). Nicht nur könnt ihr dort mit vielen Gleichgesinnten durch Wien latschen, nein es wird auch sehr nett und am Ende singt Annie Lennox auch noch. Also nehmt euch morgen nichts ausser diesem Dings vor.