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Ich hatte vorhin das Vergnügen ein Bild mit Oxymoronen (ja so heißen die nicht in der Mehrzahl, ist mir aber egal) gesehen zu haben, dass mich zu diesem eher unkonventionellen Titel animierte. Hier dieses Bild:

Das ist von gebruedermoped.com und ist eigentlich schon witzig, oder?

Das ist von gebruedermoped.com und ist eigentlich schon witzig, oder?

PbeM

Oxymoron hießen auch Verbündete von mir, als ich damals noch Eressea spielte. Ist da draußen noch jemand, der „Play by e-mail“ Spiele spielt? Ich fand die immer sehr entspannend, wenn man eine Viertel Stunde vor ASCII-Texten saß und sich die Welt vor dem geistigen Auge auftat. Ein bisschen so wie Text-Adventures, nur mit menschlicher Interaktion. Ich nehme an, wenn ich in Pension gehe, werde ich so etwas wieder viel häufiger machen (falls es dann noch Systeme gibt, auf denen man ASCII Text draufkriegt (oder email)).

Zurück zum ESC

Es bleibt mir nicht mehr viel Zeit, d.h. es ist nix mit Entspannen hier. Heute werde ich mich geografischer machen. Zu zwei unserer Nachbarn habe ich mich schon ausgelassen. Den Schweizer Beitrag finde ich erfrischend und ihr könnt ihn im Dattelpalmen-Beitrag ansehen. Der deutsche Beitrag ist, meines Erachtens, eine peinliche Imitation des letztjährigen Siegerlieds, gesungen von jemanden, der besser nur unter der Dusche oder auf der Karaoke-Bühne singen sollte. Zu hören hier.

Bleiben noch drei Nachbarn (die etwas nach Malmö schicken). Ich beginne im Osten mit Ungarn. Ich bin ja ein Freund von muttersprachlichen Beiträgen, da kann man dann auch leichter über textliche Schwächen hinwegsehen, allerdings besteht das Lied hauptsächlich aus dem Titel Kedvesem was (laut Google-Translate) so viel wie Liebling bedeutet. Bye Alex singt das aber derart verschlafen, dass ich annehmen muss, das sein Liebling eben verstorben ist (kann aber natürlich sein, den Text verstehe ich ja nicht, und ich bin auch zu faul das genauer heraus zu finden). Egal, seht selbst:

Etwas weiter südlich haben wir Slowenien. Letztes Jahr hatten die einen supertollen Beitrag mit STimme und allem, heuer leider nur ein billiger Abklatsch mit Versuch auf Sex-Appeal zu machen. Das Kostüm erinnert ein wenig an Norwegen (ihr wisst schon, das an Lena und die Silberfische aus dem Jahr 2011 erinnert). Hier ist Hannah mit Straight Into Love (ja erneut ein sehr bewegender tiefer Text):

Fehlen noch die Azzuri. In den letzten Jahren waren die immer, trotz meiner Abneigungen dagegen, weit vorne, auch heuer kündigt sich an, dass das langweilige Eros Ramazotti Imitat Marco Mengoni weit vorne liegt. Dabei ist Italo-Pop echt lahm. Immer die gleiche schnulzige Melodie gesungen von der gleichen schnulzig rauchigen Stimme (egal ob Mann oder Frau). Das hatte bei Gianna Nannini und Adriano Celentano noch Charme, aber genug ist genug!