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Ich kaufe mir immer den Augustin. Unser Verkäufer ist ein sehr netter Herr (ich glaube als wir das erste mal mit ihm gesprochen haben meinte er, er sei aus Gabun, aber sicher weiß ich das jetzt nicht) mit dem ich immer wieder plaudere. Letztens meinte er, er hätte von heute auf morgen seinen Mini-Job als Abwäscher in einem Gasthaus verloren. An und für sich ist das jetzt noch keiner Erwähnung hier wert, aber das genaue Ausmaß der prekären Beschäftigungen zeigte der Gustl aus der letzten Augustin-Ausgabe, den ich Euch hier eingescannt habe:

Das Prekariat und wir (copyright Augustin)

Das Prekariat und wir (copyright Augustin)

Arbeit – aber richtig

Warum gibt es immer häufiger Leiharbeit, oder Werkverträge? Sollte es nicht im Sinne der gesamten Gesellschaft (auch der Firmen) sein, dass man von seiner Arbeit leben kann? Ist es weniger wichtig, dass die Bank geputzt wird, als zu entscheiden, wo das Geld der Anleger investiert wird? Würde denn jemand mit einer Bank Geschäfte machen, wenn die dreckig und unaufgeräumt wäre, mit Fenstern, die nie geputzt werden? Wohl kaum. Trotzdem sind die Menschen, die diese Tätigkeiten verrichten oft so schlecht bezahlt, dass sie zwei oder drei solcher Jobs brauchen, teilweise 60-70 Stunden arbeiten müssen. Und wofür? Für einen Lohn der gerade zum Überleben reicht. Solche Menschen können nicht investieren, und meist auch nicht konsumieren (was die meisten Firmen aber benötigen), vielleicht sollte man sich solche Dinge durch den Kopf gehen lassen, bevor man Manpower beauftragt für kurze Zeit möglichst billige Lagerarbeiter zu bekommen.

Wir sind ja noch nicht so weit bei CenterCats andere Menschen anzustellen, allerdings arbeiten wir gerade an einer Firmenleitlinie. Neben dem obligatorischen lokalen Schwerpunkt haben wir auch beschlossen soziale Verantwortung zu übernehmen, sollten wir je in die Lage versetzt werden auch tatsächlich für Menschen verantwortlich zu sein, die bei uns arbeiten.

Noch Videos

Hier noch drei Songs. Beginnen wir mit Birgit aus Estland. Ein kleiner Schlager, der recht lieb ist, genau wie die Sängerin. Vor 20 Jahren wäre das – meiner Meinung nach – durchaus weit vorne zu finden gewesen. Heute wahrscheinlich eher nicht einmal im Finale:

Das Skandalland jedes Jahr ist Weißrussland. Auch heuer wurde der Beitrag wieder zurückgezogen und durch die oberste Politführung ein anderer bestimmt. Gesungen wird er von Alyona Lanskaya. Immerhin heißt der Song nicht „I love Belarus“ obwohl ich nicht so genau weiß was Solayoh heißen soll.

Mir ist aufgefallen, dass ich das Gastgeberland bisher vollends ignoriert habe. Liegt vielleicht daran, dass ich den Song von Robin Stjernberg als wirklich schlecht empfunden habe. Ein kurzer geschichtlicher Einschub. Als Mann hat er sehr geringe Chancen zu gewinnen. Etwa 13 männliche Sieger stehen etwa 15 gewinnenden Gruppen und beinahe 40 gewinnenden Frauen gegenüber. Und 13 der Männer waren zweimal Johnny Logan.

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Nachdem ich der Haus- und Hofblogger von CenterCats bin, darf ich hier die ersten Screenshots zeigen. Damit Ihr bald noch mehr seht, schlage ich vor, dass ihr bei Neurovation einloggt und für CenterCats voted, bzw. ein Feedback gebt. Bis zum 10.5. ist Zeit dafür, danach entscheidet eine Jury, ob wir unsere Idee bei Überall-App präsentieren können. Das wäre auf jeden Fall sehr toll.

So übersichtlich werden die Areas zu finden sein (copyright CenterCats)

So übersichtlich werden die Areas zu finden sein (copyright CenterCats)

So wird der Area-Stream aussehen (copyright CenterCats)

So wird der Area-Stream aussehen (copyright CenterCats)

Mehr Infos und einloggen könnt ihr euch auf der CenterCats webpage.

ESC kurz vorm Event

 
Übernächste Woche ist es soweit Dienstag ist das erste Semifinale, Donnerstag das zweite und am Samstag ist das große Event. Ich hab noch drei Titel herausgegraben, die vielleicht ganz gut platziert sein könnten. Beginnen werde ich mit der Finnin Krista Siegfrids, die einen flotten Girlie-Popsong dabei hat nach dem Prinzip „Call me Maybe“, kommt sicher bei einigen ganz gut an:

Mir etwas unverständlich kommt der israelische Beitrag recht gut an. Das Lied ist, wie der französische Beitrag wenig melodiös, obwohl man Moran Mazor eine durchaus brauchbare Stimme zugestehen kann. Die 21 Jahre hab ich ihr aber nicht angesehen, eher hätte ich sie um die Mitte 30 geschätzt (jetzt fühle ich mich echt alt und sheepish (vielleicht liegts aber an der Nana Mouskouri Brille)):

Auch gut angekommen bei den Youtube-compilations ist der Beitrag von Valentina Monetta, der Interpretin für San Marino. Ich muss zugeben, ich finde ihn ziemlich nichtssagend und habe ihn sofort nach dem Anhören vergessen: