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Bibbernde Barsche bitten bestimmt butterweich

Mai 27, 2012

Einer der Vorteile eines Blogs mit überschaubarer Community ist, dass man sich etwas Zeit lassen kann, um über ein aktuelles Thema zu schreiben. Heute kommt das Crescendo im Bereich Song Contest, denn jetzt ist es aus, und wir dürfen wieder acht Monate warten, bis das Spektakel erneut interessant wird.

Vorneweg, ich bin nicht unzufrieden mit diesem Contest. Das hängt einerseits damit zusammen, dass Stermann und Grisseman wieder kommentierten. Heuer brauchte man nicht einmal einen Radio, denn sie waren im Zweikanalton als zweiter Ton zu hören. Eine Schätzung von mir besagt, dass 87,3% Stermann und Grissemann lauschten, nur 2,7% lauschten Knoll.

Das war die Tonkanaleinstellung der Seher im ORF (grobe Schätzung des Autors)

Viele Gründe

Es gab aber noch andere gute Gründe, für ein Beglotzen: viel Trash (siehe Rumänien), sehr bunt (siehe Moldau), steinalt (siehe GB), lustig (siehe Russland), gute Musik (siehe Serbien), kontroversiell (siehe Albanien, ich habe die geliebt, meine Familie hält mich darum für einen Spinner) und natürlich geil (Zypern, Griechenland, …)

Zumindest habe ich es so empfunden.

Vor dem Ende

Bevor ich hier aber das Ergebnis verkünde (das wissen Interessierte eh schon, und die die es nicht interessiert lesen diese Zeilen nicht. Möchte ich noch ein wenig auf die Peinlichkeit von Kati Bellowitsch eingehen. Die kam spät abends noch zu Stermann und Grissemann und plauderte mit ihnen. Woraufhin etwa die Hälfte der Abstimmung darüber gesprochen wurde, ob es „10 points go to …“ oder „10 points goes to …“) gehört. Stermann und Grissemann waren zu diesem Zeitpunkt schon hörbar illuminiert, und ich bin mir auch nicht sicher, inwieweit sie die Dame auf den Arm genommen haben. Aber die gute Kati hat eine halbe Stunde davor noch die Punkte für Österreich bekannt gegeben und theoretisch damit spekuliert den ESC zu moderieren, gesetz des Falles Österreich gewinnt ihn einmal. Dies allein ist Grund, dass wir den ESC nicht gewinnen sollten. Das wäre mir nämlich peinlich.

Damit die ORF-Moderatoren sich nicht mehr für das Falsche entscheiden müssen (Bellakowitsch war natürlich für goes) habe ich hier einen Link zu besserem Englisch, in dem der Simple Present erklärt wird.

Noch ein Bild

Ich wurde vor dem ESC gebeten ein Bild unserer Party zu veröffentlichen. Nun dem will ich Folge leisten. Der Herr Hauptmann war der einzige, der meinem Ruf Folge leistete, alle anderen schoben Pfingsten als Begründung für die Abwesenheit vor (Astrid und Jörg in der Therme, Franz und Renate in Kärnten, die Flecks am Pfingstlager, Lukas und Catherine in der Steiermark). Naja, aber von Martin hab ich ein Bild:

Devastiert durch die vielen Punkte für Russland

Jetzt noch das Ergebnis

Ich will niemanden auf die Folter spannen. Hier also das Ergebnis. Sieger diesmal ist die schwedische Sängerin (ursprünglich aus Marokko, aber für Marokko durfte sie nicht antreten) Loreen mit dem Beitrag Euphoria. Für sie spricht, dass sie sich als einzige Sängerin im Vorfeld mit der aserbeidschanischen Opposition getroffen hat. Außerdem ist das Lied eingängig und sicher von der Melodie eines der besseren dieses Jahr. Mit der Perfomance und ihrer Stimme bin ich nicht so glücklich von den Top 5 hätte ich Serbien oder Albanien bevorzugt. Aber man kann nicht alles haben. Hier noch der Titel:

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2 Responses to “Bibbernde Barsche bitten bestimmt butterweich”


  1. Vielen Dank für die ausführliche Berichterstattung vor und nach dem Song Compost.

    Bezüglich Kati hab ich mir gestern auch gedacht „WTF?“ als sie meinte „10 points goes to muss es heissen, weil points hat ja auch ein s deshalb muss es goes heissen“. Bitte kann die Dame erst wieder reden wenn sie eine Sprache gut kannnnnnnn, und die Dame spricht im Radio?

    So, ab geht’s ins Wasser…


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