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Ratten regnen rührig

November 28, 2011

Für all jene, die sich wundern, dass ich wieder hier herein schreibe nur eines: Ja ich hab jetzt mehr Zeit, und daher schreib ich wieder, und ich hab jetzt erst wieder angefangen, weil ich davor einige Kurzgeschichten verfasst habe, einige davon schicke ich gerade zu Ausschreibungen, eine ist aber öffentlich zugänglich und sie heißt Anton und die Sterne.

Ab in den Norden

Aber jetzt zu dem Thema, das ich heute bearbeiten möchte. Ja, es geht ums Wetter. Wenn man nicht weiß worüber man sprechen soll, dann eben darüber.

Wer von Euch war im November draußen? Wer hat einen Regenschirm gebraucht? Ihr auch nicht? Zentraleuropa (und da meine ich vor allem Österreich, Deutschland) hat durch ein nie dagewesenes Hochdruckgebiet eine stabile meist sonnige Wetterlage seit etwa fünf Wochen.

Es war so trocken, dass es in Bayern zu einem Waldbrand kam. In dem Artikel wird auch erwähnt, dass Deutschlandweit erst 0,4 Liter Regen/qm gefallen seien, während der November sonst durchschnittlich 66 Liter/qm liefert.

Für Österreich ist das gar nicht so einfach heraus zu finden, die ZAMG gibt nämlich erst in ein paar Tagen die Daten für November heraus (zumindest auf der Homepage), ich konnte aber für Wien bestätigen, dass es tatsächlich in den letzten 30 Tagen keine bedeutenden Niederschläge gab (einmal hab ich aber eine Art festeren Nebel gespürt)

Etwas anders sieht es da schon in Italien oder Frankreich aus. Hier einige Bilder aus Sizilien:

http://www.youtube.com/watch?v=pjU_RQF6qVQ fs=1&hl=en_US

Durban und wir

Natürlich sind solche extremen Ereignisse immer da gewesen, und werden es auch immer sein, dennoch warnen Wissenschaftler, dass diese Wetterkapriolen, wie sie auch gerne genannt werden, noch weit häufiger auftreten werden.

Die Weltenlenker sitzen zur Zeit auch zusammen und besprechen, wie und vor allem ob sie dem Klimawandel entgegen treten möchten. Präsident Obama möchte ich daher gerne den letzten Winter in Washington in Erinnerung rufen, der die Stadt tagelang lahm legte. So, please Barrack keep this in mind (Barrack Obama ist einer meiner treuesten Anhänger).  Chinas Li Peng könnte sich diesen Artikel noch einmal kurz zu Gemüt führen. Die Herrn Putin und Medwedew sollten noch einmal über die brennenden Torfböden Sibiriens sinnieren, bevor die drei Staaten ihr Njet zu einem neuen Klimaabkommen setzen.

Beschließen möchte ich meine heutigen Ergüsse mit einer Folge von Mit offenen Karten zum ökologischen Fussabdruck, damit Wissenschaft auch in Euren Heimen Einzug hält 🙂

http://www.youtube.com/watch?v=uK9vv-0-iPE&feature=related fs=1&hl=en_US
 

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