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Jetzt ist die Wahl also zu Ende und ein bisserl schwermütig bin ich schon. Denn ein schlechteres Bild als die drei zur Verfügung stehenden Kandidaten hätte ich auch nicht abgegeben. Obgleich er nicht mein Liebling ist, bin ich glücklich darüber, dass Heinz Fischer doch sehr deutlichdie Konkurrenz deklassiert hat. Das lag zwar weniger an ihm, sondern mehr an der Selbstdemontage der FPÖ-Kandidatin, aber mir kanns auch so recht sein. Wirklich viel intelligentes kann ich auch nicht beimengen, was nicht schon tausendmal in allen möglichen Zeitungen gesagt wurde. Ich schliesse mich da ein wenig einem Kommentator aus Heute an, der meinte, dass die niedrige Wahlbeteiligubg auch daher kommt, dass keiner der Kandidaten wirklich die Menschen an und für sich angesprochen hat. Genau das wollte ich mit meinem letzten Eintrag ja auch ausdrücken, als ich von der Unfähigkeit der beiden Herausforderer gesprochen habe wirklich sinnhafte Themen anzuschneiden.

Viel wichtiger am heutigen Tag ist mir, dass ich heute meinen 10. Hochzeitstag feiere. Ich habe hier schon Bilder meiner Kinder und auch von mir zum Besten gegeben, meine Frau werde ich aber nicht an die Öffentlichkeit zerren, erstens, weil sie Photos von sich sowieso nicht mag, und zweitens weil sie (im Gegensatz zu mir) ein wenig zurückgezogener lebt und ist, das sollte jeder, und natürlich vor allem ich, respektieren.

10 Jahre sind auf jeden Fall eine kürzere Dauer als man denken würde. Tatsächlich erscheint es mir erst wie gestern, dass wir gemeinsam auf der Uni waren, und jetzt sind unsere Kinder schon bald so weit auf die Uni zu gehen (na OK das dauert vielleicht noch ein bisschen). Ich will und kann hier keine Rezepte anführen, warum wir noch zusammen sind. Von der Logik her passen wir auch nicht wirklich zueinander. Auf der einen Seite eine kultivierte, freundliche und stille Person, auf der anderen ein lauter, redseliger Egozentriker. Auf jeden Fall liebe ich meine Frau für alles, was sie tut und sagt. Ich kann mit Ihr ernste Dinge besprechen, ihr aber auch die abenteuerlichsten Geschichten erzählen. Wir können uns gemeinsam über die Kinder freuen und ärgern. Meine Frau ist ein durch und durch positiver Mensch, der über niemanden etwas böses sagen würde, selbst wenn sie sich furchtbar aufregt und sie ist da, wenn man sie braucht.

Obgleich ich mir Raumschiffe, Aliens, mittelalterliche Abenteuer, Drachen, ein Leben ohne Computer und würfellose Rollenspielsysteme vorstellen kann ist es mir mittlerweile unmöglich mir ein Leben ohne meine Frau zu denken. Das ist vollkommen egal, ob ich mich gerade über sie geärgert habe (oder sie sich über mich, was häufiger vorkommt), oder nicht, sie ist die eine Konstante, um die sich mein Leben dreht. Ich hoffe, es geht Ihr an diesem Rosenhochzeitstag so wie mir und sie ist genau so glücklich mit mir, wie ich mit ihr. Deshalb an dieser Stelle eine Rose, und ein Lied, dass meine Gefühle etwas besser beschreibt, als all die Worte, die ich hier reinschreiben kann:

http://www.youtube.com/v/-pLew0QCQvk&hl=en_US&fs=1&

Da mir letztens ein Freund vorgehalten hat, dass ich ohne Probleme Dinge erzählen kann, die keine Pointe haben, möchte ich an dieser Stelle von der ersten Blume für meine Frau berichten. Die habe ich damals aus dem Votivpark erobert. Dort wachsen Rosen entlang des Wegs, nachdem so eine Rose aber eher wehrhaft ist, bin ich damals zu einer Gruppe Punks hin, und hab mir bei denen ein Trumm Taschenmesser für diesen Zweck geliehen. Die Jungs und Mädels habens ganz nett gefunden, Anka meinte allerdings nur, ich solle ab jetzt Blumen besser kaufen, was ich seither auch immer so gehandhabt habe.

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Mein letzter Beitrag zur Bundespräsidentschaftswahl vor der Wahl soll das jetzt werden. Außer es passiert noch was sehr komisches bis zum Wochenende. Nun denn, vorgestern durfte ich der „Konfrontation“ zwischen Rudolf Gehring und Barbara Rosenkranz relativ passiv (nämlich auf der falschen Seite des Bildschirms) beiwohnen. Grundsätzlich sagt man ja, dass gerade Leute, die mehr oder weniger für das gleiche stehen sich am ehesten befetzen (so nach dem Motto wer jetzt eigentlich mehr recht hat), in diesem Zusammentreffen hat man da aber eher vergeblich drauf gewartet. Die Frau Rosenkranz hat das zwar schon irgendwie versucht, aber der Herr Gehring war einfach zu schrullig/teddybärmäßig, als dass da irgendwas zu ihm durchgedrungen wäre, und er hat sich auch sehr schön an den christlichen Lehrsatz mit der Wange gehalten und ist deshalb nie ungehalten geworden, sondern hat die Frau Rosenkranz eher lächerlich dadurch aussehen lassen. Besonders lustig fand ich, dass Gehring etwa mit dem Hinweis auf zu viel Einmischung des Staates gegen ein Kopftuch- oder Burkaverbot war. Das war deshalb lustig, weil vorher auch Rosenkranz auf den bösen Staat hingewiesen hat der zu viel reguliert und sie dann schwer sagen konnte, ja aber ein Kopftuch soll der Staat schon verbieten, was sie dann auch unter offensichtlichem Zähneknirschen nicht gemacht hat.

Wirklich interessant war auch, dass Frau Rosenkranz zweimal darauf hingewiesen hat, dass sie sich mit den „Eliten“ (wer mag das wohl sein?) nicht wohlfühlt, gar Angst vor ihnen hat. Sich selbst sah sie immer volksnah und nicht mit den ganzen Politikern verbandelt. Andererseits warf sie Gehring mehrmals vor, dass der ja überhaupt keine Ahnung von Politik hat, und sie da ja quasi traumwandlerisch durch alle Fallstricke wandeln würde, während der Piepmatz gegenüber ja keinen Dunst hat, wie man Politik macht. Dass aber beide betont haben, dass das Familienwahlrecht (Eltern dürfen für Ihre Kinder mit abstimmen) positiv zu bewerten sei, scheint Ihr nicht etwas skurril und vollkommen unexekutierbar. Es hat auch keiner der beiden irgendwie erwähnt wie er/sie sich das vorstellt. Darf der Vater alle Stimmen abgeben, haben Vater und Mutter beide je eine halbe Stimme pro Kind? Bei getrennten Paaren gilt das dann auch, und wie ist das mit Stiefeltern? Oder wenn Kinder gar keine Eltern mehr haben, oder wenn den Eltern das Sorgerecht entzogen wurde, oder die Eltern in Haft sind und deshalb kein Wahlrecht haben, verlieren es dann auch die Kinder (Sippenhaftung wie in Albanien)? Fragen über Fragen, auf die es nie eine Antwort geben wird, aber die Frau Rosenkranz hat wohl gehofft durch ihre 10 Kinder ihren Stimmenanteil zu verdoppeln.

Einen letzten Punkt finde ich auch noch erwähnenswert. Die Kandidaten wurden aus irgendeinem Grund auch nach ihrem Gehalt gefragt. Herr Gehring (frühpensionierter Ex-Beamter) wollte dies wohl aus wahltaktischen Gründen nicht sagen (der Volkszorn wäre ihm sicher gewesen), aber Frau Rosenkranz hat schon mit einer Zahl rausgerückt und zwar so in die Richtung:“.. naja ich arbeite natürlich für das Land Niederösterreich und nach Abzug der Steuern und der Parteisteuer krieg ich so cirka 5400€ im Monat.“ (das war jetzt nicht der genaue Wortlaut, bitte nicht verklagen, ich hab auch keine Lust das jetzt genau zu rekonstruieren).  Wenn sie 5400 netto rauskriegt zahlt ihr das Land Niederösterreich so etwa 12.000€ brutto (wahrscheinlich noch mehr, aber wir sind kulant). Da hab ich mir gedacht, eigentlich arbeite ich für die Länder Wien, NÖ und Burgenland (ja die Aids Hilfe Wien ist für alle drei zuständig) mit einem Netto-Gehalt von 1500 (brutto also etwas weniger als 3000). Und dann hab ich weiter gedacht, dass ich dem Staat, wenn ich nur zwei Neuinfektionen mit HIV verhindere bereits mehr Geld spare, als ich ihn koste! Warum? Nun, weil die Medikamente für einen HIV-positiven Menschen im Monat etwa 1500€ kosten, und die muss er sein restliches Leben nehmen, d.h. mit zwei verhinderten Infektionen hab ich nicht nur meinen Posten jetzt, sondern auch im nächsten Jahr und wahrscheinlich die nächsten 30 Jahre finanziert.

Kosten für HIV Medikamente im Jahr in Deutschland. Wichtig zu erwähnen ist, dass die Therapie immer aus mindestens drei Medikamenten besteht, und es da einige gibt die schon alleine 1000€ im Monat kosten.

Eigentlich bin ich die totale Geldmaschine für den Staat. Wie sehr muss er dann wohl an anderer Stelle das Geld sinnlos rauswerfen, zum Beispiel beim Gehalt für Landespolitiker, die durch den EU-Beitritt sowieso fast vollständig die Existenzberechtigung verloren haben, auch wenn von Bludenz bis Gramatneusiedl das niemand einsehe/zugeben will/würde. Mein Vorschlag daher an den Landeshauptmann Pröll, er soll doch ein Drittel des Landtags einmotten und dafür mehr in die Prävention von Krankheiten durch die Gründung einer Aids Hilfe NÖ investieren, bevor er da noch weiter Geld rauswirft.

Langsam sollte ich mir überlegen, ob ich den Blog umbenennen soll in “Menschen denen ich begegne, und die irgendwie komisch sind” (Betont neutral gehalten, weil es ja auch Menschen geben soll, die witzig komisch sind.) Gestern war ich auf jeden Fall bei einer Elternvereinssitzung statt unserer Elternvertreterin aus der Klasse, weil die halt keine Zeit hatte und in solchen Fällen ich einspringe.

Mal generell, was macht der Elternverein? Beim Elternverband findet man zwei Aufgaben, die der Elternverein erfüllen soll:

  1. Die Wahrung der Elterninteressen hinsichtlich der schulischen Bildung der Kinder und der mit dem Schulbesuch der Kinder zusammenhängenden Fragen innerhalb der Schule; z.B. gegenüber SchulleiterInnen, LehrerInnen und/oder Eltern.
  2. Die Wahrung der Eltern- bzw. Schulinteressen nach außen; z.B. gegenüber Behörden und sonstigen Institutionen.

Im Endeffekt also eine Interessensvertretung für Eltern, und vor allem bei Volksschulen natürlich auch für die Schüler. Das Problem, wie in allen Vertretungssachen, dort wimmelt es vor Menschen, die ganz wichtig sind, die sich ehrenamtlich das antun, und die generell immer arm sind (vielleicht wegen zu wenig Aufmerksamkeit im restlichen Leben, oder einem gesteigerten Bedürfnis von Selbstdarstellung, ist aber generell egal, warum). Gestern bin ich dem Paradebeispiel dafür begegnet.

Jetzt stellt sich die Frage, wie kann man jemandem begegnen, der offensichtlich die Realität stark verzert wahrnimmt, und glaubt er/sie sei der Mittelpunkt des Universums? Grundsätzlich gibt es mehrere Wege:

  1. Anpassung: Der Weg des geringsten Widerstandes, man sitzt dort, und sagt zu allem “Ja und Amen”.
  2. Anbiederung: Man liefert dem Selbstdarsteller noch mehr Munition, das hilft dahingehend, dass sich die Person immer weiter bestätigt fühlt, und wenigstens im nächsten Umfeld sediert bleibt.
  3. Gratwanderung: Der Versuch konstruktiv zu arbeiten, ohne den Selbstdarsteller zu verunsichern und sein Ego zu kränken. Es kommt natürlich auf den Grad von Egozentrismus an, inwieweit diese Gratwanderung möglich ist, aber es gibt natürlich in jeder Gruppe die eine oder andere Person, die was weiterbringt, sonst würden wir wohl immer noch in Höhlen leben.
  4. Konfrontation: Wenn der selbstdarsteller auf einen anderen Egozentriker trifft, ist das immer ein Problem, denn beide sind die Aufmerksamkeit gewohnt und mögen es nicht, wenn der andere Recht hat.

Wie die Leser meiner Kolumne vielleicht mitbekommen haben, neige ich nicht gerade dazu, ein Mauerblümchen zu sein, weshalb sich jeder vorstellen kann, was passiert, wenn ich linkslinker Gutmensch in einer Runde bin, in der eine Person geschlagene 2.5 Stunden nichts anderes macht als Mobbing gegen einzelne Personen aus der Schulverwaltung, Lehrer und Eltern betreibt. Sicherlich, einige der angesprochenen Personen mögen unfähig sein, aber eine derart gehässige Darstellung von anderen Menschen war mir bisher neu. Grundsätzlich bin ich ja gerne bereit konstruktiv an allem mitzuarbeiten und ich vertrage auch Kritik, dahingehend also nicht unbedingt Egozentriker, aber wenn jemand unangenehm ist, dann sage ich ihm auch meine Meinung.

Damit man sich vorstellen kann, was ich meine hier nur einer von vielen Punkten. Es ist offenbar nicht möglich dieses Jahr in der Schule gegen FSME (Zeckenschutzimpfung) geimpft zu werden. Unter anderem wollte Selbstdarsteller klarlegen, dass die Ärztin offensichtlich mit ihrem Posten überfordert ist, und auch nicht bereit ist zu kooperieren, dazu wurde uns dann die Geschichte nahegelegt, wie besagte Person, das erste mal die Ärztin getroffen hat. Diese sei nicht im Arztzimmer angetroffen worden (die Ärztin ist einmal in der Woche von 8-12 offensichtlich sollte gesagt werden, dass im Falle eines Notfalls niemand aufzufinden wäre, heißt wohl Kinder dürfen sich nur am Mittwoch verletzen, und da auch nur bis 12.00). Dann wurde sie aber doch um 8.45 mit einem Kaffee (diese verdammte Hedonistin hat offensihtlich nichts zu tun) gefunden als sie aus dem Zimmer der Direktorin kam (Verschwörung der Unfähigen, die die Schule in den Untergang führen). Begleitet mit süffisantem Lachen und zynischen Bemerkungen ist das dann noch eine halbe Stunde so gegangen, obgleich sich herausstellte, dass die Ärztin sehr wohl auch zur Kooperation fähig ist, da es im letzten Jahr sehr wohl mit dem Elternverein gemeinsam geschafft wurde zu impfen (aber vielleicht beherrschte die vorherige Vorsitzende die Fähigkeit der Kommunikation).

Von dieser Seite kommt sicher noch mal was von mir, aber jetzt möchte ich kurz das Thema wechseln, das ein wenig dazu passt. Der dritte Präsidentschaftskandidat Rudolf Gehring hat ja auch so seine Vorstellungen in Bezug auf Erziehung, ich möchte ihn hier kurz zu Wort kommen lassen, damit sich jeder davon ein Bild machen kann. Also ein wichtiger Punkt ist ihm folgender:

Ein neues Österreich stelle ich mir kinder- und familienfreundlich vor – Kinder sind unsere Zukunft!“ (von seiner HP)

Das klingt ja schon mal vielversprechend. Leider habe ich kein Interview gefunden, in dem Herr Gehring über Kinderkrippen gesprochen hat, die von seiner Partei als “Kindesmisshandlung” bezeichnet werden. In dem unteren Beitrag, wird auch erklärt, das “Die Christen” dafür sind, dass Eltern für Ihre Kinder wählen dürfen. Leider wird nicht erklärt, ob der Vater auch für die Frau wählen darf, wie das im 19. Jahrhundert durchaus gemacht wurde. Leider geht so eine Argumentation, auch wenn möglicherweise ehrenwerte Motive dahinter stehen, vollkommen an der Realität vorbei. Die schaut einfach so aus, dass Frauen, nachdem sie 7 Jahre zu Hause bei den Kindern waren, plötzlich allein, ohne Geld, Job und Alimente dastehen, weil sich der Ehemann absentiert, der davor alle Aspekte des Lebens mit seinem Einkommen bestimmt hat. Wenn ich so etwas verhindern will, muss ich gewährleisten, dass alle in der Familie am wirtschaftlichen und sozialen Leben teilnehmen, d.h. Auch Sozialleistungen daran binden, ob beide Partner etwa ein Teil der Kinderkarenz absolviert haben/werden.

Und dann hab ich noch einen ausgesprochen perfekten Werbespot von der letzten Wahl, der eigentlich vollkommen für sich spricht:

Letzte Woche habe ich ja über die eingesperrten Pferde in der Freudenau erzählt und kann jetzt auch das gegenteilige Phänomen beschreiben. Beim Laussabauern herrscht Friede, Freude, Eierkuchen bezüglich der Viecher. Die Pferde schauen zwar nicht supertoll gestriegelt aus, allerdings sind sie in einem offenen Stall untergebracht, und zutraulicher als eine anschmiegsame Katze (die gibts hier auch). Überhaupt haben mich die Viecher mit ihrer Nicht-neurotischen Einstellung zu anderen Lebewesen sehr beeindruckt. Ich hab etwa persönlich immer ein mulmiges Gefühl in Gegenwart von Hunden, aber die Köter dort waren das friedlichste, was ich je gesehen habe, und sind auch beim Spazieren gehen einfach mitgekommen. Auch wenn das mit unserer Entourage sicher ein bissl langweilig ist, weil selbst Schildkröten schneller wandern als die Zwillinge.

Na aber das ist hier ja kein Urlaubsblog, daher zu einem Thema, dass mich ein wenig genervt hat im Urlaub. Wurde ich doch tatsächlich auf meinem privaten Mobiltelefon von einer Dame angerufen, die einen Workshop in zwei Wochen gebucht hat, und die tatsächlich stante pede einige Unterlagen wollte, obgleich ich beteuert habe, dass ich im Urlaub bin und mich das nur sehr periphär interessiert. Nichts desto trotz musste ich mich etwa 4.5 Minuten mit Arbeit beschäftigen. Damit bin ich gut gefahren, denn meine Frau hat Ihren Firmenlaptop mitgenommen und hat tatsächlich mails verschickt und auch berufliche Telefonate abwickeln müssen. Alles in allem ausgesprochen unangenehm. Und warum ist das möglich? Wegen der modernen Technologien. Wir alle sind derart vernetzt, dass es unmöglich geworden ist richtig auszuschalten (na OK nach meiner ersten Erfahrung mit der Arbeit im Urlaub, hab ich mein Telefon abgedreht, ich kann mir das, im Gegensatz zu meiner Holden leisten). Ich sehe das schon als gewisses Problem an, die Lösungsansätze sind aber sehr radikal, sie würden verlangen, dass wir in den Ferien ganz auf moderne Technik wie Mobiltelefone und mobiles Internet verzichten, aber wer macht denn das schon? Ich ja auch nicht, ich war sogar froh, dass meine Frau den Lapi mit hatte, weil ich dadurch in der Nacht noch ein bissl Zeitung lesen konnte, und auch den ersten Absatz von diesem Eintrag hab ich tatsächlich schon im Urlaub verfasst.

Das heisst also im Endeffekt, dass wir uns alle etwas besser am Riemen nehmen sollten und ein bissl zurück stecken. Nicht alles was wir können, brauchen wir auch. Damit schliesse ich den Artikel mit einem Link zum iPad.

Außerdem ein paar abschließende Bilder vom Bauernhof, damit ihr seht wir waren wirklich wo, und ich drück mich nicht nur vorm Schreiben:

Tamara am Pferd

Diese Tiere haben nicht einmal die größten Nervensägen abgeworfen, und fühlten sich auch nicht so unwohl, wenn man sie beim Futter stehen ließ.

Sarah und Pferde

Sarah war am vorsichtigsten, wagte aber trotzdem den Schritt auf das Riesentrumm von einem Tier zu, und streichelte, obwohl das andere Pferd gerade die Zunge zeigt. Das gestreichelte Pferd ist auch nur an den Essensresten an unserem Kind interessiert.

zwei Ziegen

Diese Tiere fressen echt alles, in diesem Bild etwa einen Osterstrauß, aber auch Jacken, kleine Kinder und Palatschinken.

alter Kater

Dieser Kater konnte etwa 23,9 Stunden am Tag in der selben reglosen Stellung verharren um sich streicheln zu lassen, hier einer der seltenen Momente, wo er nicht reglos herum lag.